Die 4 Codes des Ladegeräts DC18RC
Das Makita-Ladegerät DC18RC zeigt den Zustand über seine LED an:
| LED | Zustand |
|---|---|
| Grün durchgehend | Aufladung abgeschlossen |
| Rot durchgehend | Aufladung läuft |
| Rot blinkt schnell | Akkufehler |
| Rot + Grün wechselnd | Zu heiß/kalt, Wartezeit |
Schritt 1 — Die gesamte Kette überprüfen
Das Ladegerät
Stecke das Ladegerät allein ein, ohne Akku. Keine LED darf leuchten (normal). Stecke einen anderen Makita-Charger (von Freund, Händler) mit deinem defekten Akku ein: lädt er → dein DC18RC-Ladegerät ist kaputt. Austauschkosten: 80–150 €.
Der Kontakt Akku/Ladegerät
Blasen Sie Druckluft in die Kontakte des Ladegeräts UND des Akkus. Ein leitfähiger Staub (Graphit von Trennschleifern) kann das BMS-System manchmal kurzschließen.
Schritt 2 — Die Zellspannung überprüfen
Ein 18V-Akku besteht aus 5 Lithium-Ionen-Zellen in Serie (3,7V × 5 = 18,5V nominal).
Messe die Spannung zwischen den Anschlüssen B+ und B− mit einem Multimeter:
- 18–21V: normal
- 15–18V: stark entladen, Wiederherstellung fraglich
- <15V: Zellen tot (mindestens eine), Akku nicht zu retten
Schritt 3 — Der Test der einzelnen Zelle
Wenn du den Akku öffnen kannst (typischerweise Torx T10 Schraube, Achtung Garantie):
- Demontiere das Gehäuse
- Miss die Spannung jeder Zelle (5 Zellen, messe zwischen den Lötstellen jeder Zelle)
- Alle Zellen müssen >3,0V im Ruhezustand haben
- Wenn eine Zelle <2,5V ist: sie ist tot und blockiert das Laden des gesamten Systems
Lösung:
- Neue Zellen Samsung 30Q oder Sony VTC6: 6–10 €/Stück
- Spot Welder oder Kaltlöten: 50–100 € oder Leihgabe
- Kenntnisse: mittelstufe (Brandrisiko bei falscher Handhabung)
⚠️ Nie direkt mit Zinn auf den Zellen löten: die Wärme zerstört die Zelle.




