Bergrennen mit Motorrädern sind eine der zugänglichsten und aufregendsten Disziplinen des französischen Motorsports. Ein Stück Bergstraße, ein Motorrad, eine Stoppuhr: Das Konzept ist einfach, aber die Sensationen sind intensiv. Wenn du Lust auf Wettkampf hast, ohne dich auf eine komplette Rennstrecken-Meisterschaft einzulassen, ist das die perfekte Disziplin für dich.
Was ist ein Bergrennen?
Ein Bergrennen ist eine zeitgesteuerte Bergauffahrt auf einer geschlossenen Straßenstrecke, normalerweise zwischen 1 und 5 km lang, mit positivem Höhenunterschied. Jeder Fahrer startet einzeln und muss die beste Zeit erzielen. Zwei zeitgesteuerte Auffahrten am Sonntag, die beste zählt. Das ist reines Fahren: Du, dein Motorrad und die Straße.
Bergrennen gibt es für Autos schon seit Jahrzehnten, aber die Motorrad-Version erlebt in Frankreich gerade einen Boom mit einem immer umfangreicheren Kalender.
Die Kategorien
Die FFM-Bestimmungen (Fédération Française de Motocyclisme) sehen mehrere Kategorien vor:
- Kategorie 1: Serienmotorräder (unverändert) — du kannst mit deinem Straßenmotorrad antreten!
- Kategorie 2: Modifizierte Motorräder (Auspuff, Kartographie, Federung)
- Kategorie 3: Tuningmotorräder (modifizierter Rahmen, vorbereiteter Motor)
- Beiwagen: Gespanne (ja, auch die fahren Bergrennen!)
- Oldtimer: Motorräder von vor 1990 (Vintage-Flair)
Lizenz und Anmeldung
Um teilzunehmen, benötigst du: 1. Eine FFM-Wettbewerbslizenz oder eine Tageslizenzen (~60–80 EUR). Die Jahreslizenzen kostet etwa 200 EUR und deckt alle Rennen der Saison ab. 2. Die Anmeldung zum Rennen (~50–80 EUR pro Rennen). 3. Eine technische Kontrolle deines Motorrads am Renntag (Bremsen, Reifen, Schutzausrüstung, Lautstärkepegel). 4. Die erforderliche Ausrüstung: Lederkombi (ein- oder zweiteilig mit Reißverschluss), Stiefel, Handschuhe, Rückenschutz und zugelassener Helm.




