Enduro World Series: das spektakulärste MTB-Format
Die Enduro World Series (EWS) ist in wenigen Jahren zur aufregendsten MTB-Disziplin geworden, die man verfolgen kann. Das Format kombiniert nicht gemessene Transfers (Auffahrten) und gemessene Abfahrten (Spezialprüfungen), was es zu einem umfassenden Test von Ausdauer und Fahrkönnen macht.
Wie funktioniert das?
Die Spezialprüfungen (Stages)
Jeder EWS-Wettkampf besteht aus 4 bis 8 gemessenen Spezialprüfungen. Das sind technische Abfahrten von 3 bis 15 Minuten auf natürlichen Singletrails mit Felspassagen, Wurzeln, Drops und engen Kurven. Die Gesamtplatzierung ist die Summe der Zeiten aller Spezialprüfungen.
Die Transfers
Zwischen den Spezialprüfungen müssen die Fahrer auf eigene Faust zum Start der nächsten Prüfung gelangen. Das bedeutet bergauf fahren, manchmal 30 bis 60 Minuten lang, mit einem 15 kg schweren Bike. Physische Ausdauer ist genauso wichtig wie Fahrkönnen.
Die Kategorien
- EWS: die Elite-Weltserie (Männer und Frauen)
- EWS-E: die E-Bike-Enduro-Serie (elektrisch unterstützte Bikes)
- EWS100: für Amateure offene Rennen auf der gleichen Strecke
Der Kalender 2026
Der EWS-Kalender wechselt zwischen legendären Spots und neuen Destinationen. Die Wettkämpfe finden normalerweise von März bis Oktober statt, mit Etappen in Europa, Nordamerika, Südamerika und Ozeanien.
| Wettkampf | Ort | Zeitraum | Gelände |
|---|---|---|---|
| 1 | Zona Zero, Spanien | März | Trocken, technisch |
| 2 | Madeira, Portugal | April | Vulkanisch, Wurzeln |
| 3 | Tweed Valley, Schottland | Mai | Feucht, Wald |
| 4 | Val di Fassa, Italien | Juni | Alpin, Schotter |
| 5 | Whistler, Kanada | Juli | Bike Park, Roots |
| 6 | Crans-Montana, Schweiz | August | Alpin, technisch |
| 7 | Finale Ligure, Italien | September | Mittelmeer, Flow |
| 8 | Loudenvielle, Frankreich | Oktober | Pyrenäen, anspruchsvoll |




